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Kamera Mikroskop Adapter, selbst ist der Mann
Einfuehrende allgemeine Betrachtungen
siehe in der Baubeschreibung zum Anpassstueck fuer das Stereomikroskop MBS-10. Sie gelten natuerlich auch hier, ich will mich nur nicht wiederholen.
Die Skizze entspricht sicher nicht dem Standard für Technische Zeichnungen ;-) Ich denke aber, man kommt damit zurecht.
Die benoetigten Gewinde-Anschlussstuecke erhaelt man als Zubehoerteile im Fotohandel, naemlich:
1. Einen Filteradapter von M28 x 0,75 auf M37 x 0,75 x (z.B. Hama Nr. 12837) und
2. Eine Metall Tele-Sonnenblende M37 x 0,75 (Heliopan FS-Nr.9802 / Best.Nr.1037)
Diese zwei Teile ergeben nun den Uebergang vom Kamera-Objektivgewinde zum ungefaehren
Anschlussmass des Mikroskop- oder Teleskopokulars. Die genaue Anpassung ermoeglicht dann das Drehteil. Da
die Heliopan Metallsonnenblenden in der ueblichen Stufungsreihe bis hinauf zu Gewindedurchmessern von 82 mm lieferbar sind, sollte eine Adaption an alle gaengigen Objektive moeglich sein.
Eine Anmerkung noch zu dem Anpassteil, sofern genau diese Kombination Coolpix 995 mit dem Mikroskop LOMO Biolam 103(baugleich mit Bresser “Biolam BLMK Professional”)
nachgebaut werden soll: Bedingt durch eine 6mm hohe Verdickung innen im gewindenahenTeil der Sonnenblende muss der
Durchmesser des Drehteils in diesem Bereich auf 34,45mm abgedreht werden. Die Sonnenblende passt bei den angegebenen
Massen leichtgaengig, aber ohne merkliches Spiel auf das Adapterstueck. Mit dem Innendurchmesser von 25,0mm passt das
Adapterstueck sowohl auf den geraden Monokularstutzen des Mikroskops, wie auch auf einen der schraegen Stutzen des
Binokularaufsatzes. Die Ausdrehung im oberen Teil ist erforderlich um den “Kragen” des Okulars aufzunehmen. Wenn die
Sonnenblende mit dem Adapterstueck dauerhaft verklebt werden soll ist darauf zu achten, dass der Filteradapter M28 auf M37 nicht mit verklebt wird! Im Gegensatz zum Lomo Stereomikroskop muss naemlich hier, bedingt durch den Okularkragen, erst das Adapterstueck aufgesetzt und dann das Okular eingesetzt werden. Danach werden der Filteradapter und die Kamera aufgeschraubt.
Die Aufnahmen vom Mikroskop mit aufgesetzter Kamera sind leider in der Schärfe sehr mangelhaft. Da aber die
Digitalkamera im Bild sein sollte, war ich auf
Einzelaufnahmen mit der Videokamera angewiesen. Dabei sieht man nun aber deutlich den Qualitaetsunterschied zwischen einem Bild mit knapp 415000 Pixeln und dem Digitalkamerabild mit 3,15 Megapixeln. Trotzdem ist aber wohl ersichtlich, wie die Kameraadaption aussehen soll.
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